„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Offenbarung 21,5
Eine Tagung der Schweizerischen Evangelischen Pfarrgemeinschaft
für PfarrerInnen, SozialdiakonInnen, Theologiestudierende und ihre EhepartnerInnen.
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026
Bitte benützen Sie für die Anmeldung das nebenstehende Formular. Bei Unklarheiten die Anmeldung betreffend, können Sie sich in Verbindung setzen mit Daniel Wieland, Strelaweg 3, 7000 Chur; 076 683 19 58; [email protected]
Geboren in Basel, verheiratet, vier
Kinder. Studium der Theologie in Basel und Fribourg. Promotion 1993 in Basel über Form und Inhalt des Philipperbriefes. 1994 Ordination durch die Evang.-ref. Kirche Basel Stadt zum VDM.
1994-1995 Studienaufenthalt
in Jerusalem. 1999 Habilitation über die Entstehung der ur-christlichen Gottesdienste im jüdischen Kontext in Basel.
2000-2003 Assistenzprofessur für Neues Testament und antike Kirchenge- und Religionsgeschichte an der Universität Basel. Seit 2003 auf dem Lehrstuhl für Exegese und Theologie des Neuen Testaments / Geschichte des Urchristentums an der Ruhr-Universität Bochum (D)
Viel zu lange haben wir Paulus durch eine Brille gelesen, die den Geist feiert und den Körper misstrauisch beäugt. Doch werfen wir diesen neuplatonischen Ballast ab, entdecken wir bei Paulus eine radikale Botschaft für unsere Praxis: Gott begegnet uns nicht jenseits unserer Physis, sondern genau in ihr.
Wir entdecken bei Paulus den Körper als heiligen Tempel und notwendiges Medium, um das Wirken Gottes überhaupt erst zu erfahren. Diese somatische Wende“ hat direkte Folgen für unser Handeln: Die Eingliederung in den Corpus Christi ist bei Paulus keine Idee, sondern eine handfeste, lieb-liche Realität. Was bedeutet das für unsere Seelsorge und Liturgie? Wenn Liebe eine „raumzeitliche Realität“ ist, die sich in der konkreten Zuwendung vollzieht, dann wird unser Körper zu einem der wichtigsten Werkzeuge unserer Spiritualität.
Wir wollen gemeinsam ergründen, wie die biblische Hoffnung auf Ver- klärung unsere heutige Sinnlichkeit heiligt, anstatt sie zu verneinen und uns neue Spiritualitätsformen öffnet. Lasst uns die Sehnsucht nach Ganzheit dort verorten, wo sie hingehört: in das „Hier und Jetzt“ unserer leiblichen Integrität.
Referate
1. Paulus und Gen 1: Der Mensch als verkörpertes und lebendiges Ebenbild von Gott. Der Mensch in seinen Grenzen.
2. Paulus rezipiert Gen 2,7: aus Erde geformte, vom Geist Gottes belebt, mit selbstwirksamer Lebenskraft
3. Der Körper als das Gefäß für den Geist Gottes auf Erden und Projektionsfläche für Christus.
4. Paulus und die Verbindung des Evangeliums mit seinem Körper
5. Körperliche Impulse für die paulinische Soteriologie, Eschatologie, Ekklesiologie und Ethik.
Montag
Eintreffen und Zimmerbezug
12.00 Uhr: Mittagessen
14.00 - 15.30 Uhr: Referat 1
16.00 - 17.45 Uhr: Referat 2
18.00 Uhr: Abendessen
19.30 - 21.00 Uhr: Gemeinschaftsabend
Dienstag
8.00 Uhr: Morgenessen
9.00 Uhr: Gemeinsame Bibellese
10.15 -11.45 Uhr: Referat 3
12.00 Uhr: Mittagessen
14.00 Uhr: Ausflug
18.00 Uhr: Abendessen
19.30 - 21 Uhr: Referat 4
Mittwoch
8.00 Uhr: Morgenessen
9.00 Uhr: Gemeinsame Bibellese
10.15 - 11.45 Uhr: Referat 5
12.00 Uhr: Mittagessen und Abschluss
Kost und Logis
Vollpension im Einzelzimmer mit WC/DU inkl. Kurtaxe CHF 403.60
Vollpension im Doppelzimmer mit WC/DU inkl. Kurtaxe CHF 337.60
Bei den Mahlzeiten ist das Mineralwasser inkludiert. Andere Getränke können auf eigene Rechnung bezogen werden.
Im Tagungsraum werden keine Getränke zur Verfügung stehen.
Man darf selbstverständlich eine eigene Trinkflasche mitbringen.
Tagungsbeitrag
CHF 150.- (für Ehepaare CHF 200.-)
Studierende und Vikarinnen und Vikare
Die Pfarrgemeinschaft übernimmt die Kosten für den Tagungsbeitrag sowie die Unterkunft und das Essen
Im "Guetli", CH-8932 Mettmenstetten ZH
Referentin: Pfarrerin Silvia Bolatzki: "Trauma-Theologie in der Seelsorge"
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